Alexis Skarda stammt aus Boulder, Colorado, und gehört zu den konstantesten und vielseitigsten Fahrerinnen der amerikanischen Offroad-Rennszene. Bekannt für ihren aggressiven Rennstil und ihre Fähigkeit, auf anspruchsvollem Terrain sowie bei langen Belastungen zu bestehen, geht Alexis Wettkämpfe mit einer Mischung aus Instinkt und technischer Vorbereitung an.
Als Radrennfahrerin: Welchen Anteil von dir würdest du als forschungsgetrieben beschreiben (wissenschaftlicher Ansatz, Aufmerksamkeit für technische Details usw.) und welchen Anteil als wagemutig (Emotionen, Bauchgefühl, Herz)?
Ich würde sagen, ich bin etwa zu 60 % Herz und Instinkt und zu 40 % forschungsgetrieben. Ich fahre Rennen mit Intuition, aber viele Jahre Erfahrung im Ausdauerrennsport und in detailorientierten Teams haben mich den Wert von Vorbereitung, Daten und Ausrüstungsentscheidungen gelehrt. Zusammen machen Instinkt und Wissenschaft mich zu einer stärkeren und konstanteren Fahrerin.
Welcher Teil deiner technischen Vorbereitung begeistert dich am meisten (Ernährung, Trainingsdisziplin, Bike-Setup, Aerodynamik, Gewicht des Bikes usw.)?
Wenn es um technische Vorbereitung geht, begeistert mich vor allem Bike-Fit und Gewicht. Komfort und Effizienz sind bei langen Rennen entscheidend. Ein gut angepasstes Fahrrad ermöglicht es mir, härter und länger zu fahren und dabei verletzungsfrei zu bleiben.
Wie würdest du deine Rennpersönlichkeit und deinen Fahrstil beschreiben?
Mein Rennstil ist aggressiv und entschlossen. Ich gehe gerne hart rein, besonders an den Anstiegen, und komme am besten zurecht, wenn die Belastung fordernd und ehrlich ist.
Was ist dein Lieblingsrennen und warum?
Eines meiner Lieblingsrennen, das ich gefahren bin, ist das Cape Epic. Etappenrennen sind eine Mischung aus Strategie, Ausdauer und Abenteuer. Ich liebe das unerbittliche Terrain, die beeindruckende Landschaft und wie das mehrtägige, harte Racing dich an deine Grenzen bringt.
Wo trainierst du am liebsten und warum?
Zum Trainieren liebe ich meine Heimatstadt Boulder in Colorado. Die Höhe und die Vielfalt des Terrains machen jede Ausfahrt interessant. Es gibt viele lange Anstiege und offene Straßen, die für Abwechslung sorgen, und die Radsport-Community motiviert mich zusätzlich.
Was ist dein Leistungsziel für 2026?
Mein Ziel für 2026 ist es, eine solide Saison zusammenzustellen und über das ganze Jahr hinweg konstant stark zu sein, ich möchte um die Gesamtwertung des Lifetime Grand Prix kämpfen.
Mit welchen Rennbedingungen rechnest du 2026 als den größten Herausforderungen? Welches Rennen wird deiner Q36.5-Bekleidung am meisten abverlangen (z. B. Hitze bei der WM in Australien)?
Unbound Gravel wird ein guter Test sein. Das ist ein Rennen, bei dem Komfort entscheidend ist. Man sitzt viele Stunden im Sattel, und in manchen Jahren kommen Hitze, Regen, Wind und Staub hinzu. Kleidung macht einen Unterschied. Überhitzung, Auskühlen oder Scheuerstellen können schnell auftreten und die Leistung beeinträchtigen.
Unter welchen Bedingungen (im Rennen oder im Training) hattest du in den letzten Jahren aus Sicht der Bekleidung die größten Schwierigkeiten (z. B. schlechtes Feuchtigkeitsmanagement im Winter bei hügeligen Fahrten, Überhitzung im Sommer, unzureichende Aerodynamik von Rennbekleidung bei flachen Rennen usw.)?
Q36.5 fühlt sich an, als wäre alles auf Leistung und Langlebigkeit ausgelegt. Die Produkte wirken sehr solide, als würden sie nicht so schnell verschleißen wie bei anderen Marken.
Wie würdest du Q36.5 im Vergleich zu anderer Radsportbekleidung beschreiben, die du zuvor verwendet hast?
Das Trikot passt perfekt und hält mich bei jedem Wetter komfortabel. Die Bib-Shorts dehnen sich an den richtigen Stellen, der Bund ist unterstützend und drückt nicht ein, wie es bei vielen anderen Bib-Shorts der Fall sein kann. Die Träger ziehen nicht an meinen Schultern. Alles sitzt bequem.
Was ist aktuell dein Lieblingsprodukt von Q36.5 und warum?
Ich bin ein Fan von allem! Diese Off-Season hat mir die Möglichkeit gegeben, die Winterbekleidung zu testen. Ich bin beeindruckt, wie gut die Regenjacke und die Handschuhe funktionieren und mich selbst bei starkem Regen trocken halten. Alle Base-Layer sind super weich und sehr dehnbar.