Paul Martin, geboren 2002 in Lyon, Frankreich, wächst umgeben von Sport auf. Von klein auf entwickelt er durch Skifahren und Enduro-Mountainbiking eine enge Verbindung zu den Bergen. Mit 17 Jahren entdeckt er während einer Knieverletzung das Straßenradfahren für sich – und verliebt sich sofort in den Sport. Schon bald verfolgt er das Radfahren mit wachsendem Ernst. Mit 18 tritt er dem Pôle Espoir de Saint-Étienne bei und verbindet Hochleistungssport mit seinem Ingenieurstudium. Bei der nationalen Straßenmannschaft Hexagon überzeugt er als zuverlässiger Teamkollege und starker Sprinter. Kurz vor der Saison 2025 bremst ihn eine Mononukleose aus, gefolgt von Myokarditis und Perikarditis – Erkrankungen, die ihn zwingen, den Rennsport für eine Weile vollständig zu pausieren. Während der Rekonvaleszenz wird Gravel-Fahren zur neuen Motivation. Heute lebt Paul in Marseille, arbeitet kontinuierlich an seinem Comeback und begnügt sich mit dem Abenteuer und der Freiheit des Gravel-Racings. Mit dem klaren Ziel, sein volles Potenzial abseits der Straße auszuschöpfen, geht er dieses neue Kapitel mit Ehrgeiz, Neugier und echter Leidenschaft an.
Als Radfahrer – wie viel Prozent von dir sind research-driven, wie viel daring?
Ich würde sagen 70 % research-driven. Ich mag die wissenschaftliche Herangehensweise. Sie entscheidet nicht über alles, beeinflusst die finale Wahl aber erheblich.
Welcher Teil der technischen Vorbereitung liegt dir besonders am Herzen?
Ich beschäftige mich sehr gerne mit Bike-Technik – Aerodynamik und Effizienz des Rades stehen ganz oben. Ich optimiere auch gerne meinen Komfort und sorge dafür, dass der Kopf frei bleibt: Trikottaschen ordentlich organisiert, keine Kleidung, die sich im Fahren bewegt.
Wie würdest du deine Persönlichkeit und deinen Fahrstil als Rennfahrer beschreiben?
Ich bin kein aggressiver Fahrer. Ich warte lieber ab und nutze die Gelegenheit, wenn sie sich bietet – wenn möglich bis zum finalen Sprint.
Was ist dein Lieblingsrennen und warum?
Ich bin noch nicht alle Gravel-Rennen gefahren, haha – aber Millau (UCI World Series) war wirklich toll: kaum steile Anstiege, ein paar Climbs, dafür lange Schotterstraßen in wilder Landschaft und mittendurch ein Militärcamp.
Wo trainierst du am liebsten und warum?
Zum Trainieren auf der Straße ist Südfrankreich ideal: Meer, große Pässe, unglaublich schnelle Abfahrten – und das alles bei Sonne.
Was ist dein sportliches Ziel für 2026?
2026 ist für mich noch ein Übergangsjahr. Ich arbeite daran, nach den Herzproblemen 2025 wieder auf mein bestes Niveau zu kommen – und dabei auf dem Gravel Spaß zu haben.
Wie kann Q36.5 dazu beitragen, deine Ziele 2026 zu erreichen?
Q36.5 hilft mir, Ausreden zu eliminieren – egal bei welchen Wetterbedingungen. Weniger Unwohlsein bedeutet längere Trainingseinheiten und volle Konzentration auf die Leistung. Das ist ein wichtiger Beitrag zu meinen Zielen 2026.
Welche Rennsituationen werden 2026 am anspruchsvollsten sein? Bei welchem Rennen wird dein Q36.5-Kit am meisten gefordert?
The Rift in Island wird wahrscheinlich die härtesten Bedingungen bringen – Kälte und Regen. Ein aerodynamisches, warmes und atmungsaktives Kit wird dort entscheidend sein.
Mit welchen Bedingungen (Rennen und Training) hattest du in Bezug auf Bekleidung in den letzten Jahren am meisten zu kämpfen?
In den letzten Jahren hatte ich oft Probleme mit Winterkleidung, die nicht atmungsaktiv genug war – man fängt an zu schwitzen und kühlt dann schnell aus. Und mit Trägerhosen, die nach drei Ausfahrten schon nicht mehr bequem waren.
Wie würdest du Q36.5 im Vergleich zu anderer Radkleidung beschreiben, die du bisher genutzt hast?
Ich hätte es nie gedacht – aber eine gute Trägerhose verändert wirklich alles, haha. Die Q36.5-Trägerhose ist schlicht die beste, die ich je getragen habe.
Was ist aktuell dein liebstes Q36.5-Produkt und warum?
Der Dottore Pro ist aktuell mein Lieblingsstück – man fühlt sich damit fast nackt auf dem Rad, so leicht ist er. Aber ich ahne, dass bald ein Gravel-Skinsuit meinen ersten Platz übernehmen wird …